AfriCity: Adaptability, Food Security, Risk, and the Right to the City in Sub-Saharan Africa: Towards Sustainable Livelihoods and Green Infrastructure | AfriCity: Adaptability, Food Security, Risk, and the Right to the City in Sub-Saharan Africa: Towards Sustainable Livelihoods and Green Infrastructure – Institut für Geographie

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AfriCity: Adaptability, Food Security, Risk, and the Right to the City in Sub-Saharan Africa: Towards Sustainable Livelihoods and Green Infrastructure

AfriCity: Adaptability, Food Security, Risk, and the Right to the City in Sub-Saharan Africa: Towards Sustainable Livelihoods and Green Infrastructure
(Adaptation, Ernährungssicherung, Risiko und das Recht auf Stadt im subsaharischen Afrika: Nachhaltige Existenzsicherung im Kontext integrativer, grüner, urbaner Infrastruktur)

Das im November 2016 von Prof. Fred Krüger gemeinsam mit Dr. Alexandra Titz und Prof. Axel Drescher eingeworbene Projekt „AfriCity“ widmet sich den Herausforderungen, die im Kontext des klimatischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels für Stadtbewohner im östlichen und südlichen Afrika entstehen. Ziel ist es, über ein besseres Verständnis der Zusammenhänge zwischen urbaner grüner Infrastruktur und dem Recht auf Stadt einen innovativen Beitrag zur Förderung nachhaltiger urbaner Lebenshaltung und gesellschaftlicher Anpassungsfähigkeit zu leisten. AfriCity baut dabei auf bestehende, erfolgreiche wissenschaftliche Kooperationsstrukturen mit der Sokoine University of Agriculture (Morogoro/Tansania), LEAD Southern and Eastern Africa, Chancellor College, University of Malawi (Zomba/Malawi), sowie der Rhodes University (Grahamstown, Südafrika) auf.

Das besonders Innovative des mit 800 Tsd. Euro von BMBF und DAAD geförderten und auf vier jahre Laufzeit angelegten Projekts ist die thematische Fokussierung auf ein brandaktuelles Thema: Grüne Infrastruktur in Städten, die jenseits reiner Ästhetisierung und Freiraumgestaltung intepretiert wird. Vielmehr wird in ihr ein Vehikel zur Etablierung einer gerechten Stadt „für Alle“ gesehen – eine Thematik, die erst zögerlich in die Forschung und Stadtentwicklungspraxis im subsaharischen Afrika Einzug hält.

Einen besonderen Stellenwert im Projekt nehmen zudem die enge Verzahnung von Forschung und Graduiertenausbildung sowie der Bezug zur Planungspraxis ein.

Das Projekt wird von 2017 bis 2020 im Rahmen der Strategie „Partnerschaften für nachhaltige Lösungen mit Subsahara-Afrika“ der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaften und Forschung von BMBF und DAAD mit vier Doktorandenstellen, einer Projektkoordination, Gastdozenturen sowie über 30 Kurzzeit-Stipendien für Masterstudierende gefördert.