Großes Interesse an der Erlanger Geographie bei der Langen Nacht der Wissenschaften | Großes Interesse an der Erlanger Geographie bei der Langen Nacht der Wissenschaften – Institut für Geographie

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Großes Interesse an der Erlanger Geographie bei der Langen Nacht der Wissenschaften

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Mehrere hundert Besucher interessierten sich in der Langen Nacht der Wissenschaften für die Ausstellungen und Vorträge der Geographie. Wie bereits in den vergangenen Jahren präsentierte sich die Erlanger Geographie in den Räumen des Geozentrums im Schlosspark. Die Arbeitsgruppe GIS und Fernerkundung von Prof. Dr. Braun präsentierte Exponate und Vorführungen zur Erforschung von Polar- und Hochgebirgsgletschern „vor Ort und aus dem Orbit“ und stellte die hyperspektrale Fernerkundung vor (Photo 1 mit Dr. Hannes Feilhauer).

Einen Schwerpunkt bildeten in diesem Jahr Themenfelder und Anwendungen einer Digitalen Geographie. So stellte der Erlanger Geograph Dr. Philipp Hochreuther gemeinsam mit einem Kollegen vom Lehrstuhl für Technische Elektronik die freie Geodatenbank „OpenStreetMap“ vor: In mehreren Workshops lernten Interessierte, wie sie selbst zu diesem crowdbasierten Kartographieprojekt beitragen können (Photo 2).

Ganz frisch von einem ersten mehrwöchigen Forschungsaufenthalt für seine Doktorarbeit aus Indien zurückgekehrt, berichtete der Kultur- und Sozialgeograph Christian Eichenmüller in einem bilderreichen Vortrag über das „smart city“-Programm der indischen Regierung und zeigte, welche Versprechen und Praktiken sich mit dem Konzept einer Steuerung städtischer Gesellschaften anhand von „big data“ in Indien verknüpfen. Dr. Christian Bittner stellte Ergebnisse aus einem laufenden DFG-Projekt zu Exklusionsmechanismen in Projekten der Web 2.0-Kartographie vor.

Studierende aus dem Masterstudiengang Kulturgeographie hatten im Rahmen einer „Forschungswerkstatt“ mit ihren Dozenten Finn Dammann MA und Prof. Dr. Georg Glasze eine interaktive Ausstellung vorbereitet, in der sie die Bedeutung von Geodaten für die heutigen Weltbilder und alltäglichen Praktiken vermittelten (Photos 3 und 4).

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