Institutskolloquium PG: Vegetationsentwicklung seit dem Riss-Würm-Interglazial in Süddeutschland – 14.06.2017

When:
14. Juni 2017 @ 12:15 – 13:45
2017-06-14T12:15:00+02:00
2017-06-14T13:45:00+02:00
Where:
Hörsaal C - Eingang Hindenburgstr.
Kochstraße 4
91054 Erlangen
Deutschland
Contact:
Dr. Andrés Gerique

170614_stojakowits_abb1Institutskolloquium Physische Geographie

Philipp Stojakowits (Universität Augsburg)

zum Thema

Vegetationsentwicklung seit dem Riss-Würm-Interglazial in Süddeutschland

In dem Vortrag wird einführend die Methode der Pollenanalyse vorgestellt. Basierend auf den bisherigen vegetationsgeschichtlichen Untersuchungen, welche teils auch Makrorestanalysen zum Gegenstand hatten, wird beginnend mit dem Riß-Würm-Interglazial – einer Warmzeit mit deutlich 170614_stojakowits_abb2wärmerer Prägung im Vergleich zum Holozän – die allgemeine Waldfolge dargelegt. Während des Würm kommt es zu einem mehrmaligen Wandel des Vegetationsbildes (Wechsel von Stadialen und Interstadialen). Nach dem Maximum der Würmeiszeit erfolgt im Spätglazial eine erste Wiederbewaldung, die im Frühholozän mit dem Wiedererscheinen thermophiler Gehölze gipfelt. Im Laufe dieser Warmzeit wird das ohnehin schon ausgesprochen komplexe, die Baumartenzusammensetzung am Standort determinierende Faktorengefüge durch eine weitere Dimension erweitert: den Menschen.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

– Pflichtveranstaltung im Rahmen des Bachelor-Studienplan / neue LPO = Modul PG9, GLG8
– ab WS 12/13 = Module KG 15, PG 15, GZB 12, GLG 10 und 11

Gesamtübersicht “Kolloquiumsprogramm” im Sommersemester 2017