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Regionalentwicklung

Newsroom: www.regionalentwicklung.bayern

regionalentwicklung

Forschung

Der Forschungsschwerpunkt der Professur liegt in der Regionalentwicklung und zielt dabei vor allem auf zwei Aspekte ab:

  • Zum einen steht die europäische Dimension der Regionalentwicklung im Mittelpunkt. Auf dem Gebiet der Regional-, Verkehrs- und Umweltpolitik sind die europäischen Einflüsse oft besonders sichtbar. Auch in der grenzüberschreitenden Integration spielen europäische Aspekte eine sehr starke Rolle. Eng hiermit verbunden sind die Debatten um territoriale Kohäsion und Makroregionen. In der Analyse von Prozessen der Europäisierung werden Ansätze der Regionalentwicklung verknüpft mit Konzepten der politischen Geographie, der Politikwissenschaften sowie der Sozialgeographie.
  • Zum Zweiten stehen angewandte Fragen der Regionalentwicklung im Fokus, insbesondere im Hinblick auf Wirtschaftsentwicklung, Flächennutzung/Immobilien und demographischen Wandel. Diese Fragen werden vor allem auch im regionalen Umfeld der Universität Erlangen verfolgt.

Ausgewählte Projekte aus Forschung und Beratung:

Europäische und Grenzüberschreitende Raumentwicklung / Makroregionen

  • ESPON ACTAREA: Thinking and planning in areas of territorial cooperation (with Spatial Foresight and University of Geneva, 2016/17)
  • MORO Lebendige Regionen – i.A. Europäische Metropolregion Nürnberg (2017/18)
  • Ex-post Evaluierung Kohäsionspolitik 2007-2013 (ERDF/CF) – ‚Urban Development and Social Infrastructures‘. Academic Expert i.A. Metis GmbH / Europäische Kommission – 2015
  • Entwicklungsgutachten für den bayerisch-tschechischen Grenzraum mit Grontmij München u.a., i.A. des Bayerischen Heimatministeriums – 2015/16
  • Makroregionale Strategien und Europäisierung – div. Unterstützungen (BayFor, Internationalisierungsmittel Bayern, DAAD) – z.T. in Kooperation mit Phil Allmendinger (Cambridge/UK) – seit 2012
  • Machbarkeitsstudie zur grenzüberschreitenden Kooperation – i.A. der Europäischen Metropolregion Nürnberg – 2014
  • METROBORDER – metropolitan polycentric cross-border regions. ESPON 2008-2011
  • ULYSSES –  Using applied research results from ESPON as a yardstick for cross-border spatial development planning; ESPON 2010-12
  • Nationale Kontaktstelle des EU-Programms ESPON für Luxemburg (espon.lu); i.A. des Ministère du Développement Durable et des Infrastructures, Prof. Dr. Christian Schulz (Univ. Luxemburg), 2008-12
  • Die ‚Biographie’ naturbezogener Raumbilder. Zur Bedeutung von Institutionen und Policy-Netzwerken des EU-Mehrebenensystems am Beispiel der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (raumbilder.uni-koeln.de; Prof. Soyez/ Prof. Wessels); DFG (2005-07)

Räumliche Entwicklung auf lokaler Ebene: Demographie, Immobilienmarkt / Flächennutzung, Städtebau

  • Räumliches Monitoring zum Siemens-Campus in Erlangen (mit Prof. Glasze; i.A. Siemens AG, seit 2014)
  • Flächenmanagement Landkreis Fürth mit den Modellgemeinden Oberasbach, Roßtal, Ammerndorf (i.A. Regionalmanagement Lkr. Fürth, 2016/17)
  • Demographie-Strategie Landkreis Erlangen-Höchstadt (2015/16)
  • Immobilien-Entwicklungskonzept einer niederbayerischen Stadt (2016)
  • Schnaittach (Städtebauliche Analyse, 2013/14)
  • Demographie-Coaching: Politikberatung und -begleitung zu den Konsequenzen des Demographischen Wandels (Bad Berneck, Arzberg, Hof) im Rahmen des INTERREG-Projektes-Projektes ADAPT2DC. iA. Bayerisches Wirtschaftsministerium (2013-2014)

Regionale Wertschöpfung / Wirtschaftsgeographie

  • Kompetenzprofil der Lebensmittelwirtschaft in der Wirtschaftsregion Bamberg/Forchheim (i.A. WiR, 2016/17)
  • Ökonomische Bedeutung des Brauereiwesens in Oberfranken (Förderung durch das Institut für Entwicklungsforschung im Ländlichen Raum, 2016/17)
  • Potenzialanalyse/ Strategieentwicklung für das KErn (Kompetenzzentrum für Ernährung) im Bereich Obstanbau; Profilstudie für den Clusterstandort Kulmbach (ebf. KErn) – 2016/17

Netzwerk

Unser regionales und internationales Netzwerk umfasst eine Vielzahl von Akteuren aus beiden Forschungsschwerpunkten der Arbeitsgruppe:

Team