Thomas Schmitt | Thomas Schmitt – Institut für Geographie

Thomas Schmitt

PD Dr. Thomas Schmitt

, ,

Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Institut für Geographie
Wetterkreuz 15
D-91058 Erlangen

Raum: 03.065


ed.ua1489675978f@tti1489675978mhcs.1489675978samoh1489675978t1489675978
Tel: +49 (0)9131 85-26324
Fax: +49 (0)9131 8522013

Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit: nächste Sprechstunde/next office hour: Mittwoch/Wednesday, 22.3., 13.45 - 15.00


Neues, interdiszplinäres und fakultätsübergreifendes Master-Seminar:

Fünf Jahre nach Fukushima – Energiewende Quo Vadis:
Dezentrale Antworten für eine globale Herausforderung?

Fünf Jahre nach Fukushima möchten wir Bilanz ziehen: Welche Rolle spielen dezentrale Energielösungen zur Realisierung der Energiewende? Das Center for Management, Technology and Society (CMTS) veranstaltet hierzu ein interdisziplinäres Projektseminar für Studierende aus TechFak, PhilFak, NatFak (Geographie) und FB WiWi.

  • Interdisziplinäre Projektgruppen aus je 3 Studierenden
  • Kontakt aller Teams mit Praxispartnern aus Politik und Wirtschaft
  • Erstellen von Präsentationen im Poster-Format (statt Seminararbeit)
  • Abschluss mit öffentl. Podiumsdiskussion im Februar 2016 auf AEG
  • Anrechenbar in den Master-Studiengängen der Geographie unter „1700 Inter-/transdisziplinäre Perspektiven“ (5 ECTS)
  • 3 Blocktermine (Do nachmittags): 10.11.16, 15.12.16 und 02.02.17
  • Ort: Nürnberg, Energie-Campus („Auf AEG“)
  • Nähere Informationen unter cmts.fau.de/lehre/

Kurz-Bewerbung (Angaben zur Person, kurze Begründung des Interesses) und Fragen bis zum 31.10.2016 an
Thomas.Schmitt[a]fau.de   und   jens.heidingsfelder[a]fau.de   (bitte an beide Kontaktpersonen schreiben)

 

Exkursionsvortrag zum Großen Geländeseminar „Jordanien“

Dienstag, 5. Juli 2016, Hörsaal C, Kochstraße 4, Erlangen

Die Felsenstadt Petra in Jordanien – eine der berühmtesten Stätten des UNESCO-Welterbes

Die Felsenstadt Petra in Jordanien – eine der berühmtesten Stätten des UNESCO-Welterbes

 

Veranstaltung „Gentrifizierung – (k)ein Thema in Gostenhof?

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Öffentliche Veranstaltung „Gentrifizierung – (k)ein Thema für Gostenhof?“

mit Impulsvortrag „Gentrifizierung – Annäherung an einen umstrittenen Begriff“ (Dr. Thomas Dörfler, Universität Bayreuth)

Zeit: Mittwoch, 15. Juni, 18.30 Uhr

Ort: Audimax (Kurt-Glässer-Saal) im Gebäude Findelgasse 7/9 in Nürnberg (Altstadt, nahe U-Bahn-Station Lorenzkirche), Raum 0.015

In der Nürnberger Stadtgesellschaft und in den regionalen Medien wird derzeit die Frage diskutiert, ob in Stadtteilen wie z.B. Gostenhof eine Gentrifizierung stattfinde. Mit dem schillerndern Begriff der Gentrifizierung werden in seiner positiven Lesart die bauliche Aufwertung von Stadtteilen assoziiert, das Auftauchen kreativer Milieus und die Entstehung urbaner Vielfalt. In seiner negativen Lesart steht er für die brachiale Verdrängung sozial schwächerer Bevölkerungsgruppen, die Steuerung der Stadtentwicklung allein nach Investoreninteressen und die kulturelle Verödung einst bunter, anregender Stadtteile. Es sind solche Verständnisse und Formen von Gentrifizierung, gegen welche die „Recht auf Stadt“-Bewegung ankämpft. In der Veranstaltung soll zunächst die aktuelle wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskussion zum Thema Gentrifizierung beleuchtet werden (Einstiegsvortrag von Dr. Thomas Dörfler, Universität Bayreuth). In einem zweiten Schritt möchten wir gemeinsam mit Bewohnern aus Nürnberg-Gostenhof und Akteuren der Nürnberger Stadtpolitik diskutieren, wie die derzeitigen Veränderungen insbesondere im Stadtteil Gostenhof zu bewerten sind, ob der schillernde Begriff der Gentrifizierung zu ihrer Beschreibung taugt und was einzelne Akteure zur (weiteren) Verbesserung der Lebenssituation in Stadtteilen wie Gostenhof beitragen können.

Die Veranstaltung wird organisiert von der Master-Forschungswerkstatt „Gentrifizierung in Nürnberg-Gostenhof“ (Leitung: PD Dr. Thomas Schmitt) des Instituts für Geographie der Universität Erlangen-Nürnberg.

 

Blog „Wissenschaft und Gesellschaft“

Moscheebaudebatten und Mediation (veröffentlicht am 8.6.2016)

In der MDR-Sendung „Fakt ist“ zum Thema „Moscheebau in Mitteldeutschland“ (6.6.) hatte ich der Ortsbürgermeisterin von Erfurt-Marbach zu ihren potentiellen neuen Nachbarn, der Ahmadiyya-Gemeinde gratuliert. Die Anhänger der Ahmadiyya pflegen einen friedlichen Islam; alle Ahmadi, die ich bisher kennenlernte, sind kultivierte und übrigens auch gebildete Leute. Zu dieser persönlichen Einschätzung stehe ich sehr gerne. Eine Kultur der Offenheit im Stadtteil und in der Stadt gegenüber dem Moscheebau und ihrer Gemeinde ist ein Beitrag für eine tolerante Gesellschaft. Nun werden in den Auseinandersetzungen um Moscheebauten auch islambezogene Argumentationen geführt, und ich erachte dies – sofern diese Debatten nach den Grundsätzen einer gerne engagierten, aber immer zivilisierten und gewaltfreien Auseinandersetzung geführt werden –, für legitim und wünschenswert. Die angewandte Friedens- und Konfliktforschung rät, entsprechende „unangenehme“ Debattenstränge nicht wegzudrücken, sondern aufzugreifen und zu „behandeln“ – auch im konflikttherapeutischen Sinn. Eine Islamkritik hat m.E. einen nachvollziehbaren rationalen Kern, nicht nur aufgrund der konkreten Nachrichteninformationen zu Krisenherden in der arabisch-islamischen Welt oder zu gewaltbereiten Islamisten in Europa, sondern auch im Hinblick auf die Quellen des Islam. Bestimmte Passagen des Koran scheinen mit der Wertarchitektur einer pluralen, offenen Gesellschaft und eines säkularen (und zugleich übrigens religionsfreundlichen!) Rechtsstaates kaum in Einklang zu bringen. Nicht nur Bürgerinnen und Bürger in der Nähe von Moscheen, sondern auch die Gesamtgesellschaft haben ein legitimes Interesse daran zu erfahren, wie islamische Organisationen ein Spannungsverhältnis zwischen der Loyalität zu einer pluralistischen, säkularen und grundrechtsbasierten Gesellschaftsordnung und entsprechenden Koranpassagen auflösen.

Ich halte es für ein ermutigendes Zeichen, dass viele Kommunen, Kirchenvertreter oder z.B. Vertreter jüdischer Gemeinden in Deutschland den Bau von Moscheen vor Ort aktiv unterstützen. Die katholischen deutschen Bischöfe beispielsweise haben 2008 in einer Orientierungshilfe zum Thema Moscheebau herausgestellt, dass für sie, entsprechend auch der bundesdeutschen Rechtslage, der Bau von repräsentativen, würdigen Moscheen durch das Grundrecht auf freie Religionsausübung geschützt ist. Dabei stützen sich die Deutschen Bischöfe auch auf eine für die römisch-katholische Kirche verbindliche Erklärung des 2. Vatikanum von 1965, wonach die Kirche „mit Hochachtung“ von den Muslimen spricht und dabei Gemeinsamkeiten zwischen christlichem und islamischen Glauben betont.

Wenn Behörden über Bauanträge zu Moscheen entscheiden haben, haben sie nach Recht und Gesetz vorzugehen und neben dem Grundrecht auf freie Religionsausübung auch z.B. die Bestimmungen des Baurechts zu berücksichtigen. Sofern sich Kommunen oder z.B. Kirchenvertreter darüber hinaus für den Bau von Moscheen engagieren, drückt dies ein Vertrauen in die jeweiligen handelnden Personen in den Moscheegemeinden vor Ort aus. Ein solches Vertrauen ist eine Investition in eine humane, solidarische Gesellschaft.

Manche werden aber auch fragen: Bejahen islamische Organisationen eine plurale, grundrechtsbasierte Gesellschaftsordnung aus Überzeugung oder nur pragmatisch-taktisch? Islamische Theologinnen und Theologen, in den Verbänden und auch an den Universitäten sind gefordert, Denk-Wege aufzuzeigen, wie die genannten Spannungsverhältnisse zwischen einer solchen Gesellschaftsordnung und den historischen Quellen in intellektuell überzeugender Weise aufgelöst werden können. Möglicherweise kann auch die Rezeption der islamischen Mystik (übrigens ein bevorzugtes Thema der in Erfurt geborenen, weltweit geschätzten Islamwissenschaftlerin Annemarie Schimmel) hierbei weiterhelfen. Wie dieses Spannungsverhältnis gelöst wird, ist Sache der Muslime. Dass es aufgelöst wird, betrifft uns alle; es hat die Gesamtgesellschaft ein vitales Interesse, dass hierzu von muslimischer Seite nachvollziehbare, intelligible und verbindliche Antworten gegeben werden.

Obwohl diese Aufgabe drängt, braucht die Gesellschaft auch hierbei Geduld; sie ist eher ein Prozess von Jahrzehnten als von Tagen und Wochen. Sie muss vor allem dezentral geführt werden, auch in Moscheen. Vielleicht könnten aber auch zentrale öffentliche „Mediationen“ helfen: zivilisiert geführte Debattenrunden, nach den Grundsätzen gewaltfreier Kommunikation, zwischen islamischen Theologen und Vertretern der Verbände und islamischen Strömungen (einschließlich denen der Aleviten und Sufis) einerseits, intellektuell glaubwürdigen und dialogfähigen Islamkritikern andererseits, ferner Islamwissenschaftlern, Vertretern des Staates, der christlichen Kirchen und sonstiger Religionsgemeinschaften, der weiteren Zivilgesellschaft. Im Unterschied zur Deutschen Islam-Konferenz sollten diese „Mediationen“ nun öffentlich geführt werden, denn viele Bürgerinnen und Bürger – Nicht-Muslime, aber auch Muslime – dürften an ihr ein Interesse haben. Ich nehme hier erkennbar Anleihen bei der Mediation zu Stuttgart 21 – öffentlich durchgeführt, klug von Heiner Geissler moderiert –, mit dem Unterschied, dass am Ende dieser „Mediation“ kein Richterspruch des Mediators steht kann. Ziel der „Mediation“ wäre es, eine öffentliche Dialogfähigkeit über anspruchsvolle, aber gesellschaftlich relevante Themen herzustellen. Sollte ein solcher Vorschlag aufgegriffen werden, dürften zugleich die Erwartungen an die Mediationsrunden nicht zu hoch sein; eine solche Mediation, oder schon die Vorbereitungen hierzu, wären ein Baustein eines längerfristig zu denkenden, aber notwendigen gesellschaftlichen Klärungsprozesses. Sie kann und soll Austausch und Begegnung vor Ort nicht ersetzen, sondern anregen und bereichern.

Thomas Schmitt (7.6.2016)

 


Curriculum Vitae | Publikationen | Forschung | Lehre

Curriculum Vitae

Thomas Schmitt studierte Geographie und des Weiteren Physik, Volkswirtschaftslehre, Philosophie und Religionswissenschaften in Saarbrücken und München (Thema der Diplom-Arbeit: Wandlungen und Potentiale kommunaler Energieversorgung in Ostdeutschland. Das Beispiel Brandenburg an der Havel; Universität des Saarlandes). Er promovierte im Januar 2002 an der TU München zum Thema „Moscheen in Deutschland. Konflikte um ihre Errichtung und Nutzung“. Nach beruflichen Tätigkeiten bei der Zukunftswerkstatt Saar e.V. (einer regionalen NGO mit Schwerpunkten in Nachhaltigkeit, Förderung der Lokalen Agenda 21, nachhaltige Energieversorgung sowie Soziokultur) und im Sonderforschungsbereich „Lokales Handeln in Afrika im Kontext globaler Einflüsse“ an der Universität Bayreuth habilitierte sich Thomas Schmitt 2009/2010 am Geographischen Institut der Universität Bonn mit dem Thema „Cultural Governance. Zur Kulturgeographie des UNESCO-Welterberegimes“. Anschließend arbeitete Thomas Schmitt am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen. Seit 2012 ist Thomas Schmitt am Institut für Geographie der Universität Erlangen-Nürnberg beschäftigt. Von 4/2014 bis 9/2015 vertrat er den Lehrstuhl für Humangeographie an der Universität Augsburg. Thomas Schmitt ist zugleich Privatdozent am Geographischen Institut der Universität Bonn.

Publikationen

Books/ Bücher

2016

(with Karen Schönwälder, Sören Petermann, Steven Vertovec, Jörg Hüttermann, Katharina Schmid and Dietlind Stolle): Diversity and Contact. Immigration and Social Interaction in German Cities (Global Diversities Series). London: Palgrave Macmillan .

2011

Titel Habil

Cultural Governance. Zur Kulturgeographie des UNESCO-Welterberegimes [Cultural Governance. Towards a Cultural Geography of UNESCO’s World Heritage Regime] (Reihe Erdkundliches Wissen Bd. 149), Stuttgart: Franz-Steiner-Verlag (452 Seiten).
Die Veröffentlichung wurde mit Druckkostenzuschüssen der Deutschen Forschungs­gemeinschaft und des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multi­ethnischer Gesellschaften gefördert. (content: schmitt-2011-cultural-governance-excerpt-web-clos) (flyer: tschm_publ_EW_CulturalGovernance149)

2003

Moscheen in Deutschland. Konflikte um ihre Errichtung und Nutzung [Mosque conflicts in Germany] (= For­schungen zur deutschen Landeskunde Bd. 252, zgl. Dissertation TU Mün­chen 2002), Flensburg (begutachtete Reihe, 383 Seiten).
Die Veröffentlichung wurde mit einem Druckkostenzuschuss des Bundes­ministeriums des Innern gefördert. (tschm_publ_moscheen-dtschl)

Further Monographs/ Weitere Monographien

2015

UNESCO as a Red Cross or as a notary of World Heritage? Structures, scale-related interactions and efficacy of UNESCO’s World Heritage regime (= MMG working paper series 15-05). Göttingen: Max Planck Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity (43 p.) (2015 Schmitt_Unesco as a red cross (MPI WP_15-05))

2012

(with S. Petermann, J. Heywood, M. Hewstone, J. Hüttermann, K. Schmid, K. Schönwälder, D. Stolle, S. Vertovec, together with TNS Emnid): The “Diversity and Contact” (DIVCON) Survey 2010 (wave 1) – Technical Report (= MMG working paper series 12-21). ISSN 2192-2357. Göttingen: Max Planck Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity (286 p.)

2011

Cultural Governance as a research framework (= MMG working paper series 11-02) Göttingen: Max Planck Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity (56 p.)(2011 WP_11-02_Schmitt_Cultural-Governance-1)

 

Articles in Journals and Edited Volumes / Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

2017 (in press)

Neue spirituelle Zentren – Manifestationen und Materialisationen kreativer religiöser Synthesen? [New spiritual centres: Manifestations and materialisations of creative religious syntheses?], in: Schmidt-Lux, Thomas/ Karstein (eds.): Architektur und Artefakte. Zur Materialität des Religiösen. Wiesbaden: Springer (in press).

2016 (published)

Die Debatten um neue Stromtrassen als Symptomkonflikte der Energiewende [Debates on new power lines as symptomatic conflicts in the energy transition in Germany], in: Geographische Rundschau 11/2016, S. 18-25.

(with Christian Schulz): Sustainable resource governance in Global Production Networks – challenges for human geography, in: Erdkunde. Archive for scientific geography. Vol. 70 No. 4: 297-3122016-schmitt-schulz-resource-geographies

(with Jörn Hamacher, Anna Pflaum, Regina Tilsner, Matthias Wolf): Alles nur Wutbürger/Nimbies? Eine Analyse der jüngsten Konflikte zur Neuplanung von Stromtrassen in Bayern. [Just nimbies and enraged citizens? An analysis of recent debates over new power lines in Bavaria], in: Fränkische Geographische Gesellschaft (ed.): Publikationen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft vol. 61/62 (2015/2016). Erlangen: 83-98 2016-fgg-schmitt-stromtrassenkonflikte-83-98

(with Ulrike Ohl, Claudia Resenberger): Zur politischen Dimension der Frage nach „gutem“ Handeln im Geographieunterricht [Questioning “good” agency in teaching Geography – political dimensions], in: Budke, Alexandra und Kuckuck, Miriam (eds.): Politische Bildung im Geographieunterricht. Steiner: Stuttgart: S. 89-96.

The potential roles of civil society within UNESCO’s World Heritage regime – an analysis from a multi-level perspective, in: Stephan Doempke (ed.): The UNESCO World Heritage and the Role of Civil Society. Published by World Heritage Watch. Berlin: 171-173.2016 Schmitt – Civil society and World Heritage

2015

Moscheebau und Moscheekonflikte in Deutschland [Mosque construction and mosque conflicts in Germany]. In: Ernst Fürlinger and Reinhold Bernhardt (eds.): Öffentliches Ärgernis? Moscheebaukonflikte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zürich: Theologischer Verlag Zürich: 41–58.

2013

Die Governanz des Outstanding Universal Value. Zur globalen Verhandlung der UNESCO-Welterbeliste, in: Burkhard Schnepel, Felix Girke, Eva-Maria Knoll (ed.): Kultur all inclusive. Identität, Tradition und Kulturerbe im Zeitalter des Massentourismus. Bielefeld: Transcript: 117-149.

40 Jahre UNESCO-Welterbekonvention in: Edgar Weinlich (Hg.): Welterbe Limes und Tourismus. (= Geschichte und Kultur in Mittelfranken Bd. 2). Würzburg 2013: 77-81.2013 – 40 Jahre Welterbekonvention (Bd Welterbe und Tourismus)

Moschee-Konflikte und deutsche Gesellschaft, in: Halm, D./ H. Meyer, H. (eds.): Islam und die deutsche Gesellschaft, Wiesbaden (Springer): 145-166.

(with D. Stolle, S. Petermann, K. Schmid, K. Schönwälder, M. Hewstone, S. Vertovec, J. Heywood): Immigration-Related Diversity and Trust in German Cities: The Role of Intergroup Contact, in: Journal of Elections,Public Opinion and Parties, 23 (3): 279-298 (peer reviewed).

2012

Postfordistische Energiepolitiken? Das Desertec-Konzept als Szenario zur Restrukturierung der Energieversorgung in der EUMENA-Region, in: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie 56 (4): 244-263 (peer reviewed).

(with B. Etzold, S. Jülich, M. Keck, P. Sakdapolrak, A. Zimmer): Doing institutions. A dialectic reading of institutions and social practices and its relevance for development geography, in: Erdkunde vol. 66 No. 3: 185-195 (peer reviewed).

(with G. Glasze, K. Geiselhart, S. Husseini de Araújo): Perspektiven sozial- und kulturgeographischer Religionsforschung, in: Wissen – Glauben – Handeln. Religionsbezogene Forschung an der FAU. Uni Kurier Magazin 2012: 46-49.

Moschee-Debatten als raumbezogene und interkulturelle Konflikte, in: G. Botsch, O. Glöckner, C. Kopke u. M. Spieker (Hrsg.): Islamophobie und Antisemitismus – ein umstrittener Vergleich. Berlin: De Gruyter: 191-200.

Mosque Debates as Space-related, Intercultural, and Religious Conflicts, in: B. Becker-Cantarino (ed.): Migration, Religion, and Germany. Amsterdam, New York: Rodopi: 207-217 (tschm_publ_mosque-debates).

2011

Städtebaulich markante Moscheen, in: „Nationalatlas online“, Leibniz-Institut für Länderkunde, Leipzig.

Cultural Governance as a research framework (= MMG working paper series, Working Paper 11-02; download auf www.mmg.mpg.de/workingpapers; 56 Seiten), Göttingen. (tschm_publ_work-paper_Cultural-Governance)

Moschee-Debatten als raumbezogene und interkulturelle Konflikte, in: H. Popp (Hg.) Migration und Integration in Deutschland (= Bayreuther Kontaktstudium Geographie), Bayreuth: 145-153.

2009

Global Culture Governance. Decision Making About World Heritage Between Politics and Science, in: Erdkunde Jg. 63 H. 2: 103-121 (peer reviewed) (tschm_publ_work-paper_Cultural-Governance)

Wie eine neue Konvention entsteht. Die Produktion des UNESCO-Konzepts zum Schutz immateriellen Erbes entlang einer Global-Lokal-Achse, in: I. Schneider, M. Schindler u. K. Berger (Hg.): Erb.gut? Kulturelles Erbe in Wissen­schaft und Gesellschaft. Referate der 25 Österreichischen Volkskunde­tagung 2007 in Innsbruck (= Buchreihe der Österreichischen Zeitschrift für Volkskunde). Wien: 377-393.

2008

  • Kulturlandschaftsschutz und soziokulturelle Transformation im Tal des M’zab (Algerien), in: Geographische Rund­schau H. 7-8/2008: 50-57 (anerkannte Fachzeitschrift)
  • World Heritage Site M’zab Valley in Algeria: Social Change and Safeguarding Cultural Landscapes, in: Geographische Rund­schau. International Edition Vol. 4/2008: 38-45 (anerkannte Fachzeitschrift).
  • Protection du patrimoine culturel et transformation socioculturelle: la «vallée du M’zab ». Un site classé patrimoine mondial en Algérie, in: H. Popp (éd.): Les pays du Maghreb. Contributions de la géographie humaine allemande, Bayreuth: 38-49 (Drucklegung gefördert durch DFG). (tschm_publ_scan-mzab_franz)
  • The UNESCO Concept of Safeguarding Intangible Cultural Heritage: Its Back­ground and Marrakchi Roots, in: The International Journal of Heritage Studies 14 (2) 2008: 95-111 (peer reviewed).
  • (mit Sabine Kraft): Islamische Sakralbauten und Moscheekonflikte in Deutschland, in: Die alte Stadt 3/2008: 264-280.2007

2007

  • (mit Andreas Schweitzer): Welterbe oder Stadtentwicklung in Gefahr? Zu deutschen Debatten und zur global-lokalen Governanz von UNESCO-Welt­erbe­stätten am Beispiel des Kölner Doms, in: Berichte zur deutschen Lan­deskunde 81 (4) 2007: 329-352 (peer reviewed). (tschm_publ_WelterbeKoeln)
  • Umstrittene Orte: Debatten um Moscheen in Deutschland, in: F. Meyer (Hg.): Wohnen – Arbeit – Zuwanderung. Stand und Perspektiven der Segregati­onsforschung. Münster: 175-191.

2006

  • Die UNESCO und der Platz Jemaa el Fna in Marrakech: Zur Genese und Regu­lierung eines Konzepts zum globalen Schutz immateriellen Erbes der Mensch­heit, in: Geographische Zeitschrift 93 (4) 2005: 237-253 (peer revie­wed).
  • Jemaa el Fna Square in Marrakech – Changes to a Social Space and to a UNESCO Masterpiece of the Oral and Intangible Heritage of Humanity as a Result of Global influences, in: The Arab World Geographer Vol. 8 (4) 2005: 173-195 (peer reviewed) (tschm_publ_ArabWorld_Jemaa-el-Fna)

2005

  • Interkultureller Begegnungsraum Place Jemaa el Fna – nichtmaterielles Welt­kulturerbe in Marrakesch (Marokko), in: H. Popp u. F. Meyer (Hg.) 2005: Stadt­geographie (= Bayreuther Kontaktstudium Geographie Bd. 3), Bayreuth: 179-202.

2004

  • Religion, Raum und Konflikt – Lokale Konflikte um Moscheen in Deutschland: das Beispiel Duisburg, in: Berichte zur deutschen Landeskunde 2/2004: 193-212 (peer reviewed).
  • Integration durch Konflikt? Erfahrungen mit Moscheebauten in Deutschland, in: L. Meyer (Hg.): Religionen in der Stadt. Chancen für das urbane Zusam­men­leben. Loccumer Protokolle 05/2004: 77-86.

2003

  • Moscheen in Deutschland. Konflikte um ihre Errichtung und Nutzung (= For­schungen zur deutschen Landeskunde Bd. 252, zgl. Dissertation TU Mün­chen 2002), Flensburg (begutachtete Reihe, 383 Seiten). (tschm_publ_moscheen-dtschl)
    Die Veröffentlichung wurde mit einem Druckkostenzuschuss des Bundes­ministeriums des Innern gefördert.
  • Türkische Moscheen in Deutschland. Gesellschaftliche Bedeutung und Kon­fliktpotenzial von Migrantenmoscheen, in: Geographische Rundschau H. 04/2003: 32-35 (anerkannte Fachzeitschrift)
  • Agenda-21-Projektbörse (= AK-Texte der Arbeitskammer des Saarlandes), Saarbrücken 2003.

2002

  • Moscheen als stadtbildprägende Elemente, in: Institut für Länderkunde (Hg): Natio­nal­atlas Bundesrepublik Deutschland, Bd. 5: Dörfer und Städte, Ber­lin: 154f.
  • Moscheen in deutschen Städten – Konflikte um ihre Errichtung und Nutzung, in: A. Mayr, M. Meurer u. J. Vogt (Hg.): Stadt und Region. 53. Deutscher Geogra­phentag Leipzig. Tagungsbericht und wissenschaftliche Abhand­lun­gen, Leipzig: 338-348.
  • Vor Ort in der Einen Welt. Die Lokale Agenda 21, in: Der Arbeitnehmer 05/2002: 27.

2001

  • Es muss nicht immer ein Dienstwagen sein. Nachhaltige Beschäftigung und Umweltschutz, in: Der Arbeitnehmer 12/2001: 26f.

Reviews/ Rezensionen

2010

zu A. Escher u. S. Petermann: Tausendund ein Fremder im Paradies? Aus­län­der in der Medina von Marrakech, in: Erdkunde Bd. 64 (4) 2010.

zu G. Spittler et al. (éds.) (2006): Heinrich Barth et l’Afrique (Studien zur Kulturkunde Bd. 125), Frankfurt am Main, in: Erdkunde Bd. 64 (1) 2010: 74-75. (tschm_publ_EK_Rez-Spittler)

2007

zu R. Stewig (2006): Proposal for Including the Bosphorus, a Singularly Integrated Natural, Cultural and Historical Sea- and Landscape, in the UNESCO World Heritage Inventory (= Kieler Geographische Schriften Bd. 113), Kiel, in: Erdkunde 61 (4) 2007: 385f.

 

Lectures and paper presentations / Vorträge

  • 30.6.2016: „Cultural Governance. Stichworte für das Kulturmanagement in der Stadt“, Auftaktveranstaltung „Kulturentwicklungsplan Bayreuth“, Universität Bayreuth und Stadt Bayreuth, Bayreuth
  • 15.6.2016: Einführung in die Themenstellung, Öffentliche Veranstaltung „Gentrifizierung – (k)ein Thema für Gostenhof“, Institut für Geographie der Universität Erlangen-Nürnberg, Nürnberg
  • 20.4.2016: „Was bleibt von Desertec? Eine Zwischenbilanz aus Sicht der Transitionsforschung“, Geographisches Kolloquium des Instituts für Geographie der Universität Erlangen-Nürnberg.
  • 9.12.2015: “Moscheen in Deutschland: umstrittene symbolische und soziale Orte”,Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig
  • 25.11.2015: “Moscheebauten und Moscheekonflikte in der islamischen Welt und der deutschen Diaspora”, Annemarie Schimmel Lecture, Universität Erfurt (Fachbereich Katholische Theologie) and Stadt Erfurt.
  • 1.10.2015: „Was bleibt von Desertec? Eine Zwischenbilanz aus Sicht der Transitionsforschung“, Deutscher Kongress für Geographie, Berlin, Fachsitzungen „Märkte in Entwicklung: Technologien, Geographien, Praktiken“ sowie „Energie-/Klimapolitik aus entwicklungs¬geographischer Perspektive: Nord-Süd-Beziehungen & Entwicklungen im globalen Süden“.
  • 8.5.2015: „Die Governance des immateriellen Kulturerbes“, Ringvorlesung „Das Immaterielle Kulturerbe in Österreich. Interaktionen von Kultur, Politik und Ökonomie. Reflexionen zur Inwertsetzung von Kultur im Tourismus und der Regionalentwicklung“. Institut für Kultur- und Sozialanthropologie (IKSA), Universität Wien in Kooperation mit der Österreichischen UNESCO-Kommission, Wien (auf Einladung).
  • 19.01.2015: „Was bleibt von Desertec? Eine Zwischenbilanz aus Sicht der Humangeographie“, Katholische Akademie Bayern, Augsburg (auf Einladung).
  • 12.01.2015: “Das UNESCO-Welterbe in Nordafrika – Faszination und Probleme des Kulturerbeschutzes“, Vortragsreihe „Die Arabische Welt“, Geographische Gesellschaft Passau e.V., Passau (auf Einladung).
  • 27.08.2014: “The construction of spaces through energy projects? The EUMENA concept and megatechnic renewable energy visions”,  Annual Conference of the Royal Geographical Society, Session „Energy landscapes: A collaborative construct”, London.
  • 24.05.2014: „Moscheebau und –konflikte in Deutschland“,  Internationale Tagung: „Umstrittene Sichtbarkeit. Moschee¬bau¬konflikte in der Schweiz, in Deutschland und Österreich im Vergleich“, Augst, Schweiz (Universität Basel, Theologische Fakultät, und Donau-Universität Krems, Zentrum für Religion und Globalisierung) (auf Einladung).
  • 24.01.2014: “Ethnographic-qualitative Research Within/on the World Heritage System: Selected aspects”, Workshop “Inside the UNESCO Heritage Conventions: Ethnographic and historical approaches”, Max Planck Institute for Social Anthropology, Halle (Saale) (auf Einladung)
  • 02.12.2013: “Heritage Governance. Zur Umsetzung der UNESCO-Welterbekonvention“,
    Sozialgeographisches Kolloquium, Universität Jena. (auf Einladung)
  • 14.11.2013: “The governance of Outstanding Universal Values – realities versus former dreams”, Conference “Between dream and reality: Debating the impact of World Heritage Listing”,
    Kultrans, University of Oslo. (auf Einladung)
  • 11.10.2013: „Das UNESCO-Welterbe als möglicher Gegenstand des Geographieunterrichts“,
    Lehrerfortbildung „Ideenbörse Geographie“, Institut für Geographie, Universität Erlangen-Nürnberg.
  • 05.10.2013: „Desertec als imaginiertes groβtechnisches Infrastruktursystem“, Fachsitzung „Die Technik der Geographie und die Geographie der Technik“,
    58. deutscher Geograph/innentag Passau.
  • 05.10.2013: „Perspektiven geographischer Religionsforschung“, Fachsitzung „Warum und wie sollten sich Geographen mit Religion beschäftigten? Methodische Fragen zum Untersuchungsgegenstand Religion in der Geographie“, 58. deutscher Geograph/innentag Passau.
  • 16.05.2013: “Das Desertec-Projekt: Erneuerbare Energien für Europa und Afrika?“,
    Essener Gesellschaft für Geologie und Geographie (auf Einladung)
  • 05.10.2012: “40 Jahre UNESCO-Welterbekonvention”, Tagung “Welterbe Limes und Tourismus”,
    Bezirk Mittelfranken, Ansbach. (auf Einladung)
  • 30.08.2012: “Postfordist energy policies? Desertec and the reregulation of energy supply between Europe and North Africa.”
    International Geographical Union Conference, Session “Power struggles – energy systems governance and conflict”, Köln.
  • 06.07.2012: “The politics of the UNESCO World Heritage scheme”, Konferenz “Global heritage – world apart”, Excellence cluster Topoi, Humboldt-Universität Berlin (auf Einladung).
  • 12.05.2012: „Le Projet Desertec et le développement durable dans un contexte culturo-géographe“, Conférence „Environnement et changement climatique au Maroc : Diagnostic et perspectives“,
    Tanger. (auf Einladung)
  • 09.05.2012: „Das Desertec-Projekt: Erneuerbare Energien für Europa und Afrika?“,
    Bonner Geographische Gesellschaft, Bonn (Auf Einladung)
  • 13.12.2011: „Heritage Governance/Cultural Governance“,
    Universität Göttingen, Forschungsgruppe Cultural Property, Workshop (auf Einladung).
  • 08.12.2011: „The Cultural and Political Geography of World Heritage”,
    MPI Göttingen, Work-in-progres-Seminar.
  • 25.11.2011: „Perspektiven religionsgeographischer Forschung“,
    Universität Erlangen-Nürnberg, Zentrum Anthropologie der Religionen.
  • 27.10.2011: „Moscheekonflikte in Deutschland“,
    Centrum für Religionswissenschaftliche Studien, Universität Bochum.
  • 29.09.2011: „Diversität und Kontakt in deutschen Wohngebieten“,
    Arbeitskreis Geographische Migrationsforschung, Universität Dortmund.
  • 17.05.2011: “Wenn der Muzezzin ruft. Moscheebauten und Moscheekonflikte in Deutschland“,
    Geographische Gesellschaft Marburg.
  • 07.05.2011: „Moscheekonflikte in Deutschland“, Tagung: „Kirchen und Moscheen“,
    Thomas-Morus-Akademie in der Erzdiözese Köln, Bensberg.
  • 15.04.2011: „The Cultural and Political Geography of World Heritage”,
    Annual Meeting of the Association of American Geographers, Seattle/Washington.
  • 09.04.2011: „Mosque Conflicts in Germany and in the U.S.“, International Conference Humboldt Kolleg „Migration, Religion, and Germany“,
    The Ohio State University, Mershon Center for International Security Studies, Columbus/Ohio.
  • 04.02.2011: „Zur Politischen Geographie des UNESCO-Welterbes“, Internationales Symposium „Kulturerbeschutz im Zeitalter des Massentourismus. Aktuelle Fragestellungen und zeitgemäße Herangehensweisen,
    Martin-Luther-Universität Halle, Zentrum für Interdisziplinäre Regionalstudien.
  • 22.01.2011: „Moscheebaukonflikte“, Tagung „Feinbild Islam und Antisemitismus – ein umstrittener Vergleich“,
    Akademie für Politische Bildung, Tutzing, in Kooperation mit dem Moses-Mendelssohn Zentrum Potsdam.

Forschung

Main Research lines

Contested Geographies of (World) Heritage/ Konfliktive Geographien des Welterbes und kulturellen Erbes

A framework for the analysis of Cultural (and especially Heritage) Governance processes

graphik-cultural-gov-engl-wp_11-02

source: Schmitt 2011, Cultural Governance as a research framework

Related publications

Books

2011: Cultural Governance. Zur Kulturgeographie des UNESCO-Welterberegimes (Reihe Erdkundliches Wissen Bd. 149), Stuttgart: Franz-Steiner-Verlag (452 Seiten).
Die Veröffentlichung wurde mit Druckkostenzuschüssen der Deutschen Forschungs­gemeinschaft und des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multi­ethnischer Gesellschaften gefördert. (content: schmitt-2011-cultural-governance-excerpt-web-clos) (flyer: tschm_publ_EW_CulturalGovernance149)

Related further monographs

2015: UNESCO as a Red Cross or as a notary of World Heritage? Structures, scale-related interactions and efficacy of UNESCO’s World Heritage regime (= MMG working paper series 15-05). Göttingen: Max Planck Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity (43 p.) (2015 Schmitt_Unesco as a red cross (MPI WP_15-05))

2011: Cultural Governance as a research framework (= MMG working paper series 11-02) Göttingen: Max Planck Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity (56 p.)(2011 WP_11-02_Schmitt_Cultural-Governance-1)

Papers in journals and edited volumes

2016: The potential roles of civil society within UNESCO’s World Heritage regime – an analysis from a multi-level perspective, in: Stephan Doempke (ed.): The UNESCO World Heritage and the Role of Civil Society. Published by World Heritage Watch. Berlin: 171-173.2016 Schmitt – Civil society and World Heritage

2013: Die Governanz des Outstanding Universal Value. Zur globalen Verhandlung der UNESCO-Welterbeliste, in: Burkhard Schnepel, Felix Girke, Eva-Maria Knoll (ed.): Kultur all inclusive. Identität, Tradition und Kulturerbe im Zeitalter des Massentourismus. Bielefeld: Transcript: 117-149.

2013: 40 Jahre UNESCO-Welterbekonvention in: Edgar Weinlich (Hg.): Welterbe Limes und Tourismus. (= Geschichte und Kultur in Mittelfranken Bd. 2). Würzburg 2013: 77-81.2013 – 40 Jahre Welterbekonvention (Bd Welterbe und Tourismus)

2009: Global Culture Governance. Decision Making About World Heritage Between Politics and Science, in: Erdkunde Jg. 63 H. 2: 103-121 (peer reviewed) (tschm_publ_work-paper_Cultural-Governance)

2009: Wie eine neue Konvention entsteht. Die Produktion des UNESCO-Konzepts zum Schutz immateriellen Erbes entlang einer Global-Lokal-Achse, in: I. Schneider, M. Schindler u. K. Berger (Hg.): Erb.gut? Kulturelles Erbe in Wissen­schaft und Gesellschaft. Referate der 25 Österreichischen Volkskunde­tagung 2007 in Innsbruck (= Buchreihe der Österreichischen Zeitschrift für Volkskunde). Wien: 377-393.

2008: Kulturlandschaftsschutz und soziokulturelle Transformation im Tal des M’zab (Algerien), in: Geographische Rund­schau H. 7-8/2008: 50-57 (anerkannte Fachzeitschrift)

2008: World Heritage Site M’zab Valley in Algeria: Social Change and Safeguarding Cultural Landscapes, in: Geographische Rund­schau. International Edition Vol. 4/2008: 38-45 (anerkannte Fachzeitschrift).

2008: Protection du patrimoine culturel et transformation socioculturelle: la «vallée du M’zab ». Un site classé patrimoine mondial en Algérie, in: H. Popp (éd.): Les pays du Maghreb. Contributions de la géographie humaine allemande, Bayreuth: 38-49 (Drucklegung gefördert durch DFG). (tschm_publ_scan-mzab_franz)

2008: The UNESCO Concept of Safeguarding Intangible Cultural Heritage: Its Back­ground and Marrakchi Roots, in: The International Journal of Heritage Studies 14 (2) 2008: 95-111 (peer reviewed).

2007: (with Andreas Schweitzer): Welterbe oder Stadtentwicklung in Gefahr? Zu deutschen Debatten und zur global-lokalen Governanz von UNESCO-Welt­erbe­stätten am Beispiel des Kölner Doms, in: Berichte zur deutschen Lan­deskunde 81 (4) 2007: 329-352 (peer reviewed). (tschm_publ_WelterbeKoeln)

2006: Die UNESCO und der Platz Jemaa el Fna in Marrakech: Zur Genese und Regu­lierung eines Konzepts zum globalen Schutz immateriellen Erbes der Mensch­heit, in: Geographische Zeitschrift 93 (4) 2005: 237-253 (peer revie­wed).

2006: Jemaa el Fna Square in Marrakech – Changes to a Social Space and to a UNESCO Masterpiece of the Oral and Intangible Heritage of Humanity as a Result of Global influences, in: The Arab World Geographer Vol. 8 (4) 2005: 173-195 (peer reviewed) (tschm_publ_ArabWorld_Jemaa-el-Fna)

2005: Interkultureller Begegnungsraum Place Jemaa el Fna – nichtmaterielles Welt­kulturerbe in Marrakesch (Marokko), in: H. Popp u. F. Meyer (Hg.) 2005: Stadt­geographie (= Bayreuther Kontaktstudium Geographie Bd. 3), Bayreuth: 179-202.

Basic reflections on social and cultural geography, the Humanities and the social sciences

2012 (with B. Etzold, S. Jülich, M. Keck, P. Sakdapolrak, A. Zimmer): Doing institutions. A dialectic reading of institutions and social practices and its relevance for development geography, in: Erdkunde vol. 66 No. 3: 185-195 (peer reviewed).

2011: Cultural Governance. Zur Kulturgeographie des UNESCO-Welterberegimes (Reihe Erdkundliches Wissen Bd. 149), Stuttgart: Franz-Steiner-Verlag (452 p.): escpecially chap. 2.

2011: Cultural Governance as a research framework (= MMG working paper series 11-02) Göttingen: Max Planck Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity (56 p.)(2011 WP_11-02_Schmitt_Cultural-Governance-1)

Geographies of energy and resources

2016: Die Debatten um neue Stromtrassen als Symptomkonflikte der Energiewende [Debates on new power lines as symptomatic conflicts in the energy transition in Germany], in: Geographische Rundschau 11/2016, S. 18-25.

2016: (with Christian Schulz): Sustainable resource governance in Global Production Networks – challenges for human geography, in: Erdkunde. Archive for scientific geography. Vol. 70 No. 4: 297-3122016-schmitt-schulz-resource-geographies

2016: (with Jörn Hamacher, Anna Pflaum, Regina Tilsner, Matthias Wolf): Alles nur Wutbürger/Nimbies? Eine Analyse der jüngsten Konflikte zur Neuplanung von Stromtrassen in Bayern. [Just nimbies and enraged citizens? An analysis of recent debates over new power lines in Bavaria], in: Fränkische Geographische Gesellschaft (ed.): Publikationen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft vol. 61/62 (2015/2016). Erlangen: 83-98 2016-fgg-schmitt-stromtrassenkonflikte-83-98

2012: Postfordistische Energiepolitiken? Das Desertec-Konzept als Szenario zur Restrukturierung der Energieversorgung in der EUMENA-Region, in: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie 56 (4): 244-263 (peer reviewed).

Conflict research in geography, planning conflicts

2016: Die Debatten um neue Stromtrassen als Symptomkonflikte der Energiewende [Debates on new power lines as symptomatic conflicts in the energy transition in Germany], in: Geographische Rundschau 11/2016, S. 18-25.

2016: (with Jörn Hamacher, Anna Pflaum, Regina Tilsner, Matthias Wolf): Alles nur Wutbürger/Nimbies? Eine Analyse der jüngsten Konflikte zur Neuplanung von Stromtrassen in Bayern. [Just nimbies and enraged citizens? An analysis of recent debates over new power lines in Bavaria], in: Fränkische Geographische Gesellschaft (ed.): Publikationen der Fränkischen Geographischen Gesellschaft vol. 61/62 (2015/2016). Erlangen: 83-98 2016-fgg-schmitt-stromtrassenkonflikte-83-98

2007: (with Andreas Schweitzer): Welterbe oder Stadtentwicklung in Gefahr? Zu deutschen Debatten und zur global-lokalen Governanz von UNESCO-Welt­erbe­stätten am Beispiel des Kölner Doms, in: Berichte zur deutschen Lan­deskunde 81 (4) 2007: 329-352 (peer reviewed). (tschm_publ_WelterbeKoeln)

2004: Religion, Raum und Konflikt – Lokale Konflikte um Moscheen in Deutschland: das Beispiel Duisburg, in: Berichte zur deutschen Landeskunde 2/2004: 193-212 (peer reviewed).

2004: Integration durch Konflikt? Erfahrungen mit Moscheebauten in Deutschland, in: L. Meyer (Hg.): Religionen in der Stadt. Chancen für das urbane Zusam­men­leben. Loccumer Protokolle 05/2004: 77-86.

2003: Moscheen in Deutschland. Konflikte um ihre Errichtung und Nutzung (= For­schungen zur deutschen Landeskunde Bd. 252, zgl. Dissertation TU Mün­chen 2002), Flensburg (begutachtete Reihe, 383 Seiten). (tschm_publ_moscheen-dtschl)

Geographies of religion: basic reflections, new arrangements

2017 (in press)_ Neue spirituelle Zentren – Manifestationen und Materialisationen kreativer religiöser Synthesen? [New spiritual centres: Manifestations and materialisations of creative religious syntheses?], in: Schmidt-Lux, Thomas/ Karstein (eds.): Architektur und Artefakte. Zur Materialität des Religiösen. Wiesbaden: Springer (in press).

2012: (with G. Glasze, K. Geiselhart, S. Husseini de Araújo): Perspektiven sozial- und kulturgeographischer Religionsforschung, in: Wissen – Glauben – Handeln. Religionsbezogene Forschung an der FAU. Uni Kurier Magazin 2012: 46-49.

see also the publications on mosque conflicts and Islam in Germany

Mosques, intercultural conflicts and Islam in Germany

2015: Moscheebau und Moscheekonflikte in Deutschland [Mosque construction and mosque conflicts in Germany]. In: Ernst Fürlinger and Reinhold Bernhardt (eds.): Öffentliches Ärgernis? Moscheebaukonflikte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zürich: Theologischer Verlag Zürich: 41–58.

2013: Moschee-Konflikte und deutsche Gesellschaft, in: Halm, D./ H. Meyer, H. (eds.): Islam und die deutsche Gesellschaft, Wiesbaden (Springer): 145-166.

2012: Moschee-Debatten als raumbezogene und interkulturelle Konflikte, in: G. Botsch, O. Glöckner, C. Kopke u. M. Spieker (Hrsg.): Islamophobie und Antisemitismus – ein umstrittener Vergleich. Berlin: De Gruyter: 191-200.

2012: Mosque Debates as Space-related, Intercultural, and Religious Conflicts, in: B. Becker-Cantarino (ed.): Migration, Religion, and Germany. Amsterdam, New York: Rodopi: 207-217 (tschm_publ_mosque-debates).

2009: Moschee-Debatten als raumbezogene und interkulturelle Konflikte, in: H. Popp (Hg.) Migration und Integration in Deutschland (= Bayreuther Kontaktstudium Geographie), Bayreuth: 145-153.

2008: (mit Sabine Kraft): Islamische Sakralbauten und Moscheekonflikte in Deutschland, in: Die alte Stadt 3/2008: 264-280.

2007: Umstrittene Orte: Debatten um Moscheen in Deutschland, in: F. Meyer (Hg.): Wohnen – Arbeit – Zuwanderung. Stand und Perspektiven der Segregati­onsforschung. Münster: 175-191.

2004: Religion, Raum und Konflikt – Lokale Konflikte um Moscheen in Deutschland: das Beispiel Duisburg, in: Berichte zur deutschen Landeskunde 2/2004: 193-212 (peer reviewed).

2004: Integration durch Konflikt? Erfahrungen mit Moscheebauten in Deutschland, in: L. Meyer (Hg.): Religionen in der Stadt. Chancen für das urbane Zusam­men­leben. Loccumer Protokolle 05/2004: 77-86.

2003: Moscheen in Deutschland. Konflikte um ihre Errichtung und Nutzung (= For­schungen zur deutschen Landeskunde Bd. 252, zgl. Dissertation TU Mün­chen 2002), Flensburg (begutachtete Reihe, 383 Seiten). (tschm_publ_moscheen-dtschl)
2003: Türkische Moscheen in Deutschland. Gesellschaftliche Bedeutung und Kon­fliktpotenzial von Migrantenmoscheen, in: Geographische Rundschau H. 04/2003: 32-35 (anerkannte Fachzeitschrift)

2002: Moscheen als stadtbildprägende Elemente, in: Institut für Länderkunde (Hg): Natio­nal­atlas Bundesrepublik Deutschland, Bd. 5: Dörfer und Städte, Ber­lin: 154f.

2002: Moscheen in deutschen Städten – Konflikte um ihre Errichtung und Nutzung, in: A. Mayr, M. Meurer u. J. Vogt (Hg.): Stadt und Region. 53. Deutscher Geogra­phentag Leipzig. Tagungsbericht und wissenschaftliche Abhand­lun­gen, Leipzig: 338-348.

Regional expertise

Thomas Schmitt has research experience in Germany/Central Europe (since 1998) and in the MENA region (Middle East – North Africa) (since 2004).

Lehre

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2016/17

  • Vorlesung zur Regionalen Geographie: „Kulturgeographie Deutschlands“ (am Standort Regensburger Straße in Nürnberg)
  • Vorlesung: „Qualitative und quantitative Methoden der Geographie“ (mit Th. Sokoliuk)
  • Projektorientiertes Hauptseminar „Nürnberg auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas?“
  • Hauptseminar „Coexistence and conflict in the Levantine region (Lebanon, Israel/Palestine, Jordan, Syria) – Different perspectives from Social, Cultural and Political Geography (with G. Glasze, W. Sahwan)
  • Mehrtägige Exkursion „München“ (nur für Studierende des Geographischen Instituts der Uni Bonn)
  • Interdiszplinäres und fakultätsübergreifendes Master-Seminar:
    „Fünf Jahre nach Fukushima – Energiewende Quo Vadis: Dezentrale Antworten für eine globale Herausforderung?“ (Koordination: Prof. Markus Beckmann)