Tobias Chilla | Tobias Chilla – Institut für Geographie

Tobias Chilla

Prof. Dr. Tobias Chilla

,

Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Institut für Geographie
Wetterkreuz 15
D-91058 Erlangen

Raum: 03.126


ed.ua1474625331f@all1474625331ihc.s1474625331aibot1474625331
Tel: +49 (0)9131 85-23308
Fax: +49 (0)9131 8522013

Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit: Di, 27.9. ab 15h30 - Mi, 18.10., ab 16 Uhr


Professur für Geographie

mit dem Schwerpunkt Angewandte und Europäische Regionalentwicklung

Newsroom: http://blogs.fau.de/regionalentwicklung/

 

 

 


Curriculum Vitae | Publikationen | Forschung | Lehre | Abschlussarbeiten | Weiteres

Curriculum Vitae

  • Seit März 2012: Professur für Geographie, Universität Erlangen-Nürnberg
  • März – Juli 2016: Visiting Researcher an der Europäischen Akademie – EURAC in Bozen, Institut für Regionalentwicklung
  • 2008-2012 Assistant Chercheur, Universität Luxemburg; parallel Habilitation an der Universität des Saarlandes (venia legendi 2012)
  • 2005-2008: Wissenschaftlicher Assistent / Akademischer Rat am Geographischen Institut der Universität Bamberg
  • 2004-2005: Post-doc an der Universität Köln
  • 2004: Consultant, Düsseldorf
  • 2000-2004: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Köln, Promotion 2004
  • 1994-2000 Studium von Geographie, Jura und Städtebau in Köln und Bonn; Abschluss: Diplomgeograph
  • Jg. 1973

Publikationen

Neuere Publikationen:

Umfassende Liste der Publikationen

 

Forschung

Der Forschungsschwerpunkt der Professur liegt in der Regionalentwicklung und zielt dabei vor allem auf zwei Aspekte ab:

  • Zum einen steht die europäische Dimension der Regionalentwicklung im Mittelpunkt. Auf dem Gebiet der Regional-, Verkehrs- und Umweltpolitik sind die europäischen Einflüsse oft besonders sichtbar. Auch in der grenzüberschreitenden Integration spielen europäische Aspekte eine sehr starke Rolle. Eng hiermit verbunden sind die Debatten um territoriale Kohäsion und europäische Planungsperspektiven. In der Analyse von Prozessen der Europäisierung werden Ansätze der Regionalentwicklung verknüpft mit Konzepten der politischen Geographie, der Politikwissenschaften sowie der Sozialgeographie.
  • Zum Zweiten stehen angewandte Fragen der Regionalentwicklung im Fokus, insbesondere im Hinblick auf Metropolisierung, Wirtschaftsentwicklung und demographischen Wandel. Diese Fragen werden vor allem auch im regionalen Umfeld der Universität Erlangen verfolgt. Die grenzüberschreitende Integration zwischen Bayern und Tschechien spielt hierbei eine große Rolle.

Mit dieser inhaltlichen Ausrichtung eng verbunden ist der regionale Fokus, der die Europäische Union, Franken/Bayern sowie Grenzräume (insbesondere Bayern/Tschechische Republik sowie die sog. ‚Großregion’ um Luxemburg) im Fokus hat.

Ausgewählte Projekte aus Forschung und Beratung:

  • Entwicklungsgutachten für den bayerisch-tschechischen Grenzraum mit Grontmij München u.a., i.A. des Bayerischen Heimatministeriums – 2015
  • Makroregionale Strategien und Europäisierung – div. Unterstütztungen (BayFor, Internationalsierungsmittel Bayern, DAAD) – z.T. in Kooperation mit Prof. Phil Allmendinger (Cambridge/UK) – seit 2012
  • Ex-post Evaluierung Kohäsionspolitik 2007-2013 (ERDF/CF) – ‚Urban Development and Social Infrastructures‘. Academic Expert i.A. Metis GmbH / Europäische Kommission – 2015
  • Demographie-Coaching: Politikberatung und -begleitung zu Themen des Demographischen Wandels (Bad Berneck, Arzberg, Hof) im Rahmen des INTERREG-Projektes-Projektes ADAPT2DC. Dies erfolgt im Auftrag des Thüringer Bauministeriums und des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. 2013-2014
  • Nachhaltige Regionalentwicklung: Erstellung eines Online-Kurses im Auftrag der Virtuellen Hochschule Bayern in Kooperation mit der FH Weihenstephan – seit 2013
  • Machbarkeitsstudie zur grenzüberschreitenden Kooperation – i.A. der Europäischen Metropolregion Nürnberg – 2014
  • IRE Stadt-Umland Höchstadt 2014
  • Städtebauliche Analyse Schnaittach – 2014
  • Demographie-Strategie Landkreis Erlangen-Höchstadt – 2014/2015
  • METROBORDER – metropolitan polycentric cross-border regions. ESPON 2008-2011
  • SCALES – Breakdown and capitalisation of ESPON results on different scales; ESPON 2010-12
  • ULYSSES –  Using applied research results from ESPON as a yardstick for cross-border spatial development planning; ESPON 2010-12
  • Nationale Kontaktstelle des EU-Programms ESPON für Luxemburg (www.espon.lu); i.A. des Ministère du Développement Durable et des Infrastructures, Prof. Dr. Christian Schulz (Univ. Luxuemburg), 2008-12
  • Bevölkerungsentwicklung und räumliche Konsequenzen im Landkreis Haßberge; i.A. des Landkreis Haßberge (2006-07)
  • Die ‚Biographie’ naturbezogener Raumbilder. Zur Bedeutung von Institutionen und Policy-Netzwerken des EU-Mehrebenensystems am Beispiel der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie in Nordrhein-Westfalen (www.raumbilder.uni-koeln.de); DFG (2005-07)

 

Lehre

Alle Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Tobias Chilla finden Sie im Informationssystem der Friedrich-Alexander-Univesität Erlangen-Nürnberg – UnivIS.

Der Online-Kurs zur Regionalentwicklung findet sich unter folgendem Link bei der Virtuellen Hochschule Bayern (VHB). Dieser Kurs kann an bayerischen Universitäten als Vorlesung anerkannt werden. In Erlangen ist die Anerkennung als „Vorlesung Kulturgeographie vertieft“ problemlos möglich. Grundsätzlich kann eine ECTS-Zahl zwischen 2.5 und 5 ECTS erfolgen.

 

Abschlussarbeiten

Die Betreuung von Abschlussarbeiten erfolgt im Bereich der Regionalentwicklung im weiteren Sinne, also in eher ländlichen und städtischen Räumen, mit eher wirtschafts-, siedlungs-, verkehrgeographischem Schwerpunkt oder auch in politisch geographischer Hinsicht. Beispielhafte Themen aus den letzten Semestern:

  • Einfluss von Steuern auf die unternehmerische Standortwahl in Deutschland (BA)
  • Wirtschaftsentwicklung in Frankreich und Deutschland: Tendenz zur Konvergenz im Sinne einer Europäischen Integration? (BA)
  • Konfliktpotenzial zwischen Wirtschaftlichkeit, Naturschutz und Naherholung – das Beispiel ‚Lorenzer Reichswald‘ nach der Forstreform in Bayern (BA)
  • Interkommunale Zusammenarbeit im Kontext des demographischen Wandels (BA)
  • Mobilitätsmanagement und sein Potenzial zur Beeinflussung von Mobilitätsverhalten (BA)
  • Veränderung regionaler Disparitäten in Europa im Allgemeinen und in Estland und Frankreich im Besonderen während der Finanz- und Eurokrise (Zulassung)
  • Wanderungsmotive von Bürgern im ländlichen Raum. Ableitung von Handlungsoptionen für die Stadt Erbendorf vor dem Hintergrund des demographischen Wandels (MA)
  • Bedeutung der zunehmenden Alterung der Gesellschaft für den Wohnimmobilienmarkt für Nürnberg
  • ‚Spirituelle Metropole‘ ? Zum Potential von Klöstern für die Regionalentwicklung

Im Vorfeld der Anmeldung einer BA- oder Zulassungsarbeit werden die folgenden beiden Bausteine gemeinsam festglegt: Fragestellung und Literaturbasis. Für eine MA-Arbeit kommt ergänzend das empirische Forschungsdesign hinzu. Die Abstimmung erfolgt in den Sprechstunden (bitte nicht per Mail).

Weiteres

Mitgliedschaften

  • VGDH (Verband der Geographen an deutschen Hochschulen)
  • DVAG (Deutscher Verband für Angewandte Geographie) –  Regionalforum Erlangen-Nürnberg
  • ARL (Akademie für Raumforschung und Landesplanung) – Hochschulbotschafter Univ. Erlangen-Nürnberg; Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bayern; AK-Leiter Grenzüberschreitende Raumentwicklung Bayerns
  • IfE – Institut für die Entwicklungsforschung im Ländlichen Raum Ober- und Mittelfrankens e.V. – Geschäftsführer.
  • Fränkische Geographische Gesellschaft – Vorstand
  • Zentralinstitut Regionenforschung / Sektion Europa
  • Netzwerk Humangeographie Bamberg/Bayreuth/ Erlangen-Nürnberg
  • EPS (European Planning Studies): Member of the Board
  • Gutachter für div. Zeitschriften, u.a. Europa Regional, European Planning Studies, Planning Practice and Research, Cities, …