Leitlinien | Leitlinien – Institut für Geographie

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Leitlinien

Anwesenheitspflicht

Für in der jeweiligen Modulbeschreibung entsprechend gekennzeichnete Lehrveranstaltungen (Seminare, Hauptseminare, Methodenseminare, Geländeseminare, Projektseminare, Kolloquium) ist als Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung bzw. für den Erwerb der Studienleistung eine Anwesenheitspflicht vorgesehen.

Die Teilnahme ist dann regelmäßig, wenn in einer Lehrveranstaltung nicht mehr als 15% der Unterrichtszeit versäumt werden. Wenn mehr als 15% und weniger als 30% der Unterrichtszeit versäumt werden, kann die oder der Lehrende der oder dem Studierenden kompetenzorientierte Ersatzleistungen anbieten. Werden insgesamt mehr als 30% der Unterrichtszeit versäumt, ist die Lehrveranstaltung zu wiederholen.

Im Rahmen von Geländeseminaren, Praktika und Blockseminaren ist die Teilnahme nur dann regelmäßig, wenn alle Unterrichtseinheiten besucht wurden. Für Fehlzeiten im Umfang von bis zu 15% der Unterrichtszeit sind der oder dem Studierenden kompetenzorientierte Ersatzleistungen anzubieten. Werden mehr als 15% der Unterrichtszeit versäumt, so ist die Veranstaltung erneut zu belegen.

Für die Berechnung der versäumten Unterrichtszeit ist es unerheblich, ob ein ärztliches Attest oder eine anderweitige Entschuldigung vorliegt.

Die Anwesenheit wird in den jeweiligen Lehrveranstaltungen mittels einer Teilnahmeliste, in die die oder der Studierende ihren oder seinen eigenen Namen samt Unterschrift einträgt, oder auf vergleichbare Weise festgestellt. Näheres regeln die einzelnen Prüfungsordnungen.

Verbindlichkeit der Anmeldung zu Lehrveranstaltungen

Das Institut für Geographie ist stets bemüht, ein attraktives Lehrangebot aufzustellen, das es Ihnen ermöglicht, Ihr Studium weitgehend nach Ihren spezifischen Interessen zu gestalten. Die stattliche Zahl von ca. 1.400 Studierenden in insgesamt neun Studiengängen und Teilstudiengängen macht es dabei notwendig, dass alle gewisse „Spielregeln“ einhalten.

Um unser Lehrangebot möglichst effizient und sinnvoll zu nutzen, können wir Rücktritte von Lehrveranstaltungen ausschließlich vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung akzeptieren. Ansonsten würden Plätze in den Veranstaltungen verloren gehen und potenzielle Nachrücker_innen wären benachteiligt. Das Institut für Geographie betrachtet daher alle Geokurs-Anmeldungen zu Präsenzveranstaltungen (Seminare/Hauptseminare, Übungen, Praktika, Geländeseminare) als verbindliche Anmeldung.

Bei Seminaren bleibt Ihr Recht zu einem Rücktritt aus triftigem Grund unberührt, die für den Rücktritt geltend gemachten Gründe müssen dem/der DozentIn jedoch umgehend schriftlich angezeigt und glaubhaft gemacht werden (z. B. durch ein ärztliches Attest). Bei kleinen und großen Geländeseminaren führen kurzfristige Rücktritte dazu, dass anfallende Stornokosten – auch im Krankheitsfall – nicht zurückerstattet werden können.

Hinweise zum Umgang mit Plagiaten

Was gilt als Plagiat?

Jede wissenschaftliche Arbeit schließt an wissenschaftlich erarbeitete Ergebnisse an und setzt sich mit diesen auseinander. Zitate, Paraphrasen oder Ergebnisse aus bereits existierenden Arbeiten müssen aus Gründen der Ehrlichkeit und der Nachvollziehbarkeit als Wiedergabe fremder Äußerungen kenntlich gemacht und belegt werden. Plagiate und Täuschungsversuche liegen dann vor, wenn Sie wörtliche und auch sinngemäße Entlehnungen aus den Veröffentlichungen anderer Autoren übernehmen, ohne die Angabe des „Fundortes“ gemäß Zitierregeln in Ihren schriftlichen Arbeiten kenntlich zu machen. Dies ist dann schon der Fall, wenn es sich nur um einen Satz, einen Gedanken oder einen Absatz in Ihrer Arbeit handelt. Die Art der Quelle ist dabei unerheblich. Insbesondere die nahezu unerschöpflich erscheinende Informationsfülle des Internets verleitet dazu, Teile oder gar komplette Arbeiten aus dem Netz in unveränderter oder nur unwesentlich veränderter Form zu übernehmen. Ein derartiges Vorgehen verstößt jedoch nicht nur gegen die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens sondern stellt auch eine schwerwiegende Verletzung des Urheberrechts dar (ausführlicher dazu siehe das Erlanger Skript zum Geographiestudium, Bd. 1 „Wissenschaftlich Arbeiten“, 3. Aufl. 2012).

Wie verfährt das Institut für Geographie mit dem Problem?

Plagiate werden grundsätzlich als Täuschungsversuche bewertet und werden daher prüfungsrechtlich geahndet. Auf Grund der Häufung und der Schwere des Problems hat sich das Institut für Geographie zu folgenden Schritten entschieden: Zum einen werden Texte bei Verdacht elektronisch auf Plagiate untersucht. Zum anderen hat der Vorstand des Instituts für Geographie am 16. Juli 2009 beschlossen, dass die Feststellung von Plagiaten und Täuschungsversuchen in der Prüfungsakte der/s Studierenden vermerkt wird und zum Nichtbestehen des Leistungsnachweises führt. Im Wiederholungsfall wird die Universitätsleitung benachrichtigt.

Darüber hinaus hat der Vorstand des Instituts für Geographie am 16. Juli 2009 festgelegt, dass alle schriftlichen Arbeiten am Institut für Geographie mit folgender Erklärung zu versehen sind:

Ich versichere eidesstattlich, die vorliegende Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen benutzt zu haben. Alle wörtlichen und sinngemäßen Entlehnungen sind unter genauer Angabe der Quelle kenntlich gemacht.“

Diese Erklärung muss datiert und unterschrieben werden und ist am Ende Ihrer Arbeit anzufügen.

Wie können Plagiate vermieden werden?

Korrekte Zitierweisen werden im Skript zum Geographiestudium, Bd. 1 „Wissenschaftlich Arbeiten“, 3. Aufl. 2012, erläutert.

Darüber hinaus werden sie in den Pflichtveranstaltungen zu Beginn des Studiums in die Arbeitstechniken der wissenschaftlichen Geographie eingeführt.

Des Weiteren können Sie sich bei Fragen und Unklarheiten durch den/die Dozent_in der betreffenden Lehrveranstaltung beraten zu lassen.